- Schwierigkeit
- mittelschwer, Brenner oder Pustertal als Variante
- Länge
- ca. 560–600 km, 7–12 Etappen
- Beste Zeit
- Juni–September
- Start
- München, Ziel Venedig / Mestre
- Höhenmeter
- ca. 3.000–4.500 Hm bergauf je nach Variante (Brenner direkter, Pustertal länger)
- GPX
- GPX für Komoot / GarminEtappenorte zum Planen, kein vermessenes Trail-GPS.
München–Venedig ist die Alpenüberquerung mit Postkarten-Ende. Inntal, Brenner oder östliche Linien, dann Venetien und die Lagune. E-MTB macht die Alpentage kürzer — die Po-Ebene bleibt Windarbeit.
Die Route ist kein einzelner Radweg, sondern eine Kombination aus Inn, Brenner-Korridor oder Pustertal und venetischen Wegen. Beschilderung wechselt. GPS lohnt.
Offizielle Varianten: muenchen-venedig.de. Wer nur den Alpenkamm will, steigt in Innsbruck ein und in Treviso aus.



Streckenabschnitte
München – Kufstein – Innsbruck
ca. 170 km · mäßig im Inntal
Die Anfahrt ist Tal, nicht Alpenkampf. Rosenheim, Kufstein, dann das Inntal bis Innsbruck. Viele steigen erst in Innsbruck ein und lassen das Vorland der Bahn.
Innsbruck – Brenner – Sterzing
ca. 50 km · ca. 800 Hm
Die direkte Variante. Der Brenner ist Straße und Korridor, befahren, klar. Sterzing teilt Südtirol von Nordtirol. Wer Landschaft vor Kürze will, wechselt hier oder schon vorher aufs Pustertal.
Ostvariante: Pustertal – Cortina / Belluno
ca. 120–160 km · wellig, Alpenkamm östlich
Bruneck, Hochpustertal, dann hinüber nach Belluno. Länger, schöner, weniger Lastwagen. Die Drei Zinnen stehen in der Kulisse, nicht auf dem Radweg.
Belluno / Treviso – Lagune
ca. 80–110 km · flach, oft Wind
Venetien nimmt die Höhe. Treviso vor Mestre. In Venedig selbst fährt man nicht — das Rad bleibt auf dem Festland. Die Lagune ist das Zielbild, nicht die letzte Etappe durch Gassen.
Planungsvorschlag
- Start / Parken
- P+R München Ost oder Pasing, dann Bahn. Wer erst in den Alpen einsteigt: Parkhaus Innsbruck Hauptbahnhof / Südring.
- Unterkunft
- Innsbruck. Nach dem Inntal, Bahn, Nordkette extra.
- Sterzing. Brenner-Variante, kompakt, günstiger als Bozen.
- Bruneck oder Cortina. Pustertal-Variante, vor dem Sprung nach Venetien.
- Treviso oder Mestre. Vor der Lagune, Radfreundlich, Venedig per Bahn.
- Sehenswürdigkeiten
- Innsbruck und Nordkette, Drei Zinnen bei der Ostvariante, Lagune Venedig. Kein Hotel in Venedig nötig — Mestre reicht fürs Rad.
Was die Route ausmacht
- Inntal als Anfahrt, dann Brenner oder östliche Variante
- Lange Abfahrt nach Venetien
- Ziel: Lagune, nicht nur ein Pass
Kurz gefragt
Brenner oder Pustertal nach Venedig?
Brenner ist direkter und stärker befahren. Die östliche Variante über Pustertal und Belluno ist landschaftlich oft die schönere E-Bike-Tour. Tracks auf muenchen-venedig.de.
Geht das in einer Woche?
Sportlich ja. Gemütlich zehn bis zwölf Tage. E-Bike hilft an den Alpentagen, in der Po-Ebene zählt Wind mehr als Watt.
Offizielle Infos: München–Venedig
Weitere Routen
- Alpe Adria Radweg — MTB und E-MTB — Salzburg – Grado
- Innradweg — MTB und E-MTB — Engadin – Innsbruck – Passau
- Pustertaler Radweg — Franzensfeste – Bruneck – Innichen
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